Rekordzahlen von Millionären verlassen ihre Heimatländer. Dr. Alexander Schiemenz, Gründungspartner von LINDEMANNLAW, spricht mit der NZZ über die Ursachen dieser Abwanderung und darüber, warum die Schweiz nach wie vor das bevorzugte Ziel bleibt.
Der Wettbewerb um die Wohlhabenden dieser Welt verschärft sich. Laut Zahlen, die von der Neuen Zürcher Zeitung zitiert werden, dürften in diesem Jahr rekordverdächtige 165’000 Millionäre auswandern – rund dreimal so viele wie 2013 (Henley & Partners). Während Regierungen die Steuern erhöhen und die politische Unsicherheit zunimmt, werden vermögende Privatpersonen und qualifizierte Unternehmer immer mobiler, und Länder buhlen offen um sie.
Der Druck ist in drei Märkten am deutlichsten spürbar. Die Abschaffung des Non-Dom-Status im Vereinigten Königreich veranlasste innerhalb eines einzigen Jahres mehr als 10’000 Millionäre zur Auswanderung. Die Erhöhung der Vermögenssteuer in Norwegen trieb rund 300 Personen mit einem Vermögen von jeweils mindestens 100 Millionen Euro – insgesamt rund 50 Milliarden Euro – ins Ausland, viele davon in die Schweiz. Und auch Deutschland ist inzwischen fester Bestandteil dieses Trends: Im vergangenen Jahr wanderten rekordverdächtige 290’000 Bürger aus, darunter 29 Milliardäre, von denen zehn in die Schweiz zogen.
Als gebürtiger Münchner beobachtet unser Gründungspartner Dr. Alexander Schiemenz diese Entwicklung mit einem gewissen Bedauern. «Der Schutz von Vermögen ist ein wichtiges Anliegen meiner Mandanten», sagt er der NZZ. «Doch die hohe Steuerlast in Verbindung mit jahrelanger Stagnation wiegt schwer.» Er weist darauf hin, dass die verschärfte deutsche Wegzugsbesteuerung bereits erheblichen Unmut auslöst und in manchen Fällen als geradezu prohibitiv bezeichnet werden muss. Wichtig ist jedoch: Diese Belastung lässt sich durch sorgfältige, langfristige Planung häufig verringern.
Die Schweiz bleibt derweil unangefochten an der Spitze der Rangliste. Rechtssicherheit und wirtschaftliche Stabilität seien entscheidende Argumente, erläutert Dr. Schiemenz. Während andere Standorte mit spektakulären Steuerangeboten locken können – etwa Italien mit seiner Pauschalbesteuerung –, können sich solche Modelle als Köder erweisen: Italien hat seine Pauschalsteuer inzwischen von 100’000 auf 300’000 Euro angehoben. Die anhaltende Attraktivität der Schweiz beruht auf Stabilität und Verlässlichkeit statt auf kurzlebigen Anreizen.
Bei LINDEMANNLAW beraten wir Unternehmer, Familien und Unternehmen bei der Verlegung des Wohnsitzes in die Schweiz, bei Aufenthaltsbewilligungen, beim Vermögensschutz und bei der grenzüberschreitenden Steuerplanung – mit der Diskretion und Präzision, die internationale Mandanten erwarten. Wenn Sie einen Umzug oder eine Neuordnung Ihrer Verhältnisse in Erwägung ziehen, unterstützt Sie unser Team für Relocation und Steuerberatung gerne bei der vorausschauenden Planung.
Lesen Sie den vollständigen NZZ-Artikel von Albert Steck hier: Der Kampf um die Reichen spitzt sich zu (NZZ).
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